Wieviel verdienen Sie an Ihrem Buffet?

 
Wenn Sie ausschließlich Catering anbieten, ist die Kalkulation noch relativ simpel. "Monitoring" ist hier das Zauberwort. Auf Deutsch: Jedes mal aufschreiben, wieviel verbraucht wurde/was zurückkam. Nächstes Mal draus lernen. Fertig. Wenn aber bei Ihnen parallel noch à la carte läuft und der Koch kein Erbsenzähler ist, dann wird es durchaus kniffelig. Denn welcher Koch schreibt schon gerne mit, wie viele Scheiben Tomate er nochmal nachgelegt hat? Geschweige denn abzuwiegen, wieviel zum Schluss übriggeblieben ist? Und schon sickert ihr Einkauf irgendwohin, und keiner weiß, wo Ihr Geld geblieben ist. Ich nenne diese Situation die „Badewannen-Falle“:

Die Badewannen-Falle

Stellen wir uns vor, ihr Buffet ist eine Badewanne. Leider handelt es sich hier um ein altes Modell (wie das klassische Buffet übrigens auch). Die Wanne hat also ein paar Lecks. Mit ihrem Einkauf füllen Sie diese Wanne, schließlich ist ein Buffet ein Vollbad und keine Dusche. Wieviel der Einkauf gekostet hat, wissen Sie ganz genau (steht ja auf der Metro-Rechnung). Aber schon während Sie die Waren einsetzen (also die Wanne volllaufen lassen), rinnen weitere Kosten (Putz- und Garverlust/Personaleinsatz/Überproduktion) unten an den undichten Stellen raus. Oder Sie meinen es zu gut mit dem Einkauf. Die Wanne läuft über. Voller und besser wird das Bad (und damit ihr Buffet) dadurch aber nicht.  

Dass dieses Vollbad wesentlich mehr gekostet hat als das, was man zum Schluss in der Wanne (sprich: auf der Einkaufsrechnung) hat, wird wohl Jedem klar sein. Aber wieso neigen wir dann bei der Buffet Kalkulation so gerne zur Selbsttäuschung, und lassen Personal- und Energieeinsatz, sowie den Gar- und Putzverlust einfach unter den Tisch fallen? Die Antwort ist ebenso traurig wie einfach: Weil wir hier die Kosten nicht sehen können wie die Wasserpfütze auf dem Boden. Jedenfalls nicht gleich. Das Buffet sieht super aus. Gäste sind total happy und die Kasse erstmal voll. Erst bei der monatlichen BWA kriegt man nasse Füße…

Aber was tun?

Wenn Sie jede Menge Gäste aber kein Geld auf dem Konto haben, dann könnte ihr Büffet so eine „Badewannen-Falle“ sein. Ich wünsche mir daher, dass Sie beim nächsten Vergleich von Catering-Angeboten angesichts der Preise tief Luft holen und an die Badewanne mit den Löchern denken. 

Die Angebote eines Caterers sind nämlich sozusagen wasserdicht: Hier sehen Sie alle ihre Kosten schwarz auf weiß. Und können so endlich sicher kalkulieren.

Aber der Gast erwartet doch, dass wir selber kochen?
Wir schulden dem Gast Transparenz und Ehrlichkeit. Ein gutes Zusatzangebot durch Catering kann ihr Angebot vielfältiger und attraktiver machen – dazu können Sie mit gutem Gewissen stehen. Sie konzentrieren sich auf Ihre Highlights und glänzen damit umso mehr. Und warum nicht das Catering selbst zum Event machen? Z.B. mit einer Showköchin, einem Backschwein (mit zugehörigem Züchter), einem Grillweltmeister oder, oder, oder…  So wird ihr Angebot zum Erlebnis – und endlich auch zum Umsatzbringer.
Also: Wenn selbst das Adlon sich beliefern lässt (nämlich mit besagtem Backschwein), dann können Sie das auch! Bei einer Beratung stellen wir Ihnen bewährte Lieferanten vor. Hier können Sie uns kontaktieren. Link